Das Kompostieren im eigenen Garten stellt die direkte Möglichkeit dar, Bioabfälle zu verwerten. Aber nur, wenn auf eine gute Durchmischung und Belüftung geachtet wird, entstehen weder unangenehme Gerüche noch kommt es z.B. zum Befall mit Nagern.
Der erzeugte Kompost hilft hervorragend zur Bodenverbesserung und ersetzt mineralischen Dünger. Er kann aber auch z.B. bei Neuanpflanzungen von Bäumen und Sträuchern, zum Abdecken von Baumscheiben und zur Düngung von Blumen- und Gemüsebeeten eingesetzt werden.
Manche Bioabfälle sind jedoch problematisch für diese Eigenkompostierung
- wie z. B. Speisereste, Knochen, verdorbene Lebensmittel, weil sie Nager anziehen,
- weil sie ihre Keimfähigkeit nicht verlieren, wie z. B. samende Wildkräuter und Girsch,
- wenn sie in großen Mengen anfallen, wie z. B. Grasschnitt und Laub,
- weil sie sich schwer zersetzen, wie z. B. Eichenlaub und Tannengrün,
- weil sie schlecht zu handhaben sind, wie z. B. dorniger Heckenschnitt,
- weil Erreger von Pflanzenkrankheiten erhalten bleiben, wie z. B. Mehltau und Krautfäule.
Nutzen Sie die Biotonne als Spezialist für schwierige Fälle. Denn in den Kompostierungsanlagen können problematische Bioabfälle verarbeitet werden. Durch die technisierte Aufbereitung und Rottesteuerung werden in den Kompostmieten Temperaturen von 70° C erreicht, die Wildkrautsamen sowie Krankheitserreger abtöten und Nager abschrecken.
Neben der Biotonne gibt es auch die Möglichkeit über direkte Anlieferung von Garten- und Parkabfällen an den Kompostierungsanlagen die Verwertung organischer Abfälle zu unterstützen.
An den Anlagen kann außerdem fertiger Kompost in verschiedenen Sortierungen gekauft werden.